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© 2019 Lina Rischer,

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Hundeschule München

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wenn Du etwas verändern möchtest, fange immer bei Dir selbst an.

Über mich

 

Hello! Ich bin Lina, im Jahre 1985 in Wien geboren und in München aufgewachsen und nach diversen Studienabschlüssen und Auslandsaufenthalten wieder zurück in München. 

Seit Frühjahr 2018 arbeite ich als Hundetrainerin in meiner Hundeschule Hund & xund in München. Basierend auf modernen, motivationsbasierten & gewaltfreien Trainingsansätzen und wissenschaftlichen Erkenntnissen sowie über Humor, Freude und alltagsfreundliche Ansätze ist es für mich eine Herzensangelegenheit für ein gesundes Miteinander zwischen Mensch und Hund zu sorgen. Seit meiner Kindheit ist es für mich eine Selbstverständlichkeit, dass jedes Lebewesen auf dieser Welt unseren Respekt, unsere Liebe und einen fairen Umgang verdient.

Ganz nach dem Motto „man lernt nie aus“ bleibe ich wissbegierig für neue, moderne Trainingsansätze, besuche Seminare oder Webinare und tausche mich regelmäßig mit Kollegen aus. Es vergeht selten ein Tag, an dem ich mich nicht mit Themen rund um den Hund beschäftige. Mein griechischer Tierschutzhund Picco regt mich dabei immer wieder zum Umdenken und neuen, spannenden Trainingsansätzen an – langweilig wird es mir jedenfalls nie!

Wichtige Werte im Leben sind mir Humor & Selbstironie, Zuverlässigkeit & Ehrlichkeit sowie Perspektivenwechsel & Kommunikation auf Augenhöhe – und ein gesunder Menschen- und Hundeverstand!

 
Ausbildung & Weiterbildung

Weiterbildung

2019

  • Social Walks – Planung und Durchführung, Katrien Lismont

  • Social Walks – Was können sie und was ist zu beachten? Katrien Lismont

  • Der gläserne Trainer, Viviane Theby & Katja Frey

  • Besondere Aspekte beim Training mit Welpen, Viviane Theby & Katja Frey

  • Hunde lesen lernen, Ulrike Seumel

  • Anti-Giftköder Wochenendseminar "Training für Draußen-Staubsauger", Sonja Meiburg

  • Coole Kurse, Brigid Weinziger

2018

  • Startrampe für Welpen, Celina del Amo

  • Planung und Ablauf einer Welpenstunde Teil 1-3, Celina del Amo

  • Richtig belohnen! Wie du Belohnungen im Hundetraining erfolgreich einsetzt und aufbaust, Ulrike Seumel

  • Trainerseminar Mantrailing, Sonja Meiburg

  • Neue Wege im Umgang mit Leinenaggression, Katrien Lismont

  • Hundebegegnungen trainieren, Hunde erfolgreich Vergesellschaften, Teil 1. Wie Hunde lernen können, Artgenossen entspannter zu begegnen, Mirjam Cordt

  • Hundebegegnungen trainieren, Hunde erfolgreich Vergesellschaften, Teil 2. Integration eines Hundes in einen Mehrhundehaushalt, Mirjam Cordt

  • Bürohunde – Grundlagen und Training für einen entspannten Arbeitsalltag mit dem Vierbeiner, Krystana Föh

  • Differentielle Verstärkung und Barriereclicken mit Dr. Ute Blaschke-Berthold

  • Ressourcenverteidigung, Dr. Ute Blaschke-Berthold

  • Das Training mit unterschiedlichen Hundetypen, Dr. Esther Schalke 

  • Aufmerksamkeit und Blickkontakt, Esther Würz

  • Zeigen und Benennen, Dr. Ute Blaschke-Berthold

2017

  • Gehen an lockerer Leine, Bina Lunzer

  • Jugendentwicklung... wenn Erwartungen, Hoffnung und Realität kollidieren, Dr. Ute Blaschke-Berthold

  • Hilfe! Mein Hund hat Hummeln im Hintern. Vom Wechsel zwischen Entspannung und Konzentration, Bina Lunzer

  • Mehr Abstand für sensible Hunde - Gulahund/Yellowdog - Gelber Hund braucht Freiraum, Ramona Noack

Außerdem bilde ich mich im Trainernetzwerk durch regelmäßigen Austausch sowie über Fachliteratur, Artikel und Studien weiter – man lernt nie aus!

 

Praxis

 

  • Selbstständigkeit, Hundeschule Hund & xund, seit Frühjahr 2018

  • Vertretungstrainerin von Monika Westermaier, Hundeschule "Dein Hund kann's" in Landshut, Trainieren statt Dominieren

  • Ausbildung (s.u.) mit über 130 Praxisstunden im Bereich Einzelstunden/Verhaltenstherapie, Welpenerziehung, Grunderziehung, Tricks, Mantrailing, Obedience, Fährte, Agility & Mobility, 04/2017 - 01/2018

 

Ausbildung & Sachkundenachweis

 

  • Sachkundenachweis für Hundetrainer (§11 TierSchG): dreiteilige Prüfung: D.O.Q.-Test Pro, mündliches Fachgespräch & Praxistest erfolgreich absolviert, Veterinäramt München, 03/2018

  • Ausbildung zum Hundetrainer, Freude am Hund, München, 04/2017 - 01/2018 - Theorie: 10 Seminare, Praxis: über 130 Praxisstunden (s.o.)

 

 
Wie ich arbeite

Ein "xundes" Miteinander zwischen Mensch & Hund ist das A & O in der Hundeerziehung und im Training mit Hunden. Gemeinsam mit unseren Hunden wollen wir Freude, Ausgeglichenheit, Vertrauen und ein entspanntes Miteinander erleben. 

Im Mittelpunkt meiner Arbeit steht die Individualität jedes Mensch-Hund-Teams und der gesunde Verstand für Mensch und Hund. Für mich ist es eine Selbstverständlichkeit, gewaltfrei und über modernes, motivationsbasiertes Training zu arbeiten, die sich an der Wissenschaft und Gesetzmäßigkeiten des Lernens orientieren. Dabei werden keine Methoden oder Rezepte angewandt, vielmehr handelt es sich um individuelles und motivierendes und dadurch schnelles und effizientes Tiertraining – mit antiautoritärer Erziehung hat das übrigens nichts zu tun, sondern mit fairen, aber doch sehr klaren Regeln. 

In meinen Einzel- & Gruppentrainings lernen Mensch und Hund gleichermaßen in einem Mix aus Theorie und kleinschrittig aufgebautem Training. Dabei lege ich Wert auf individuell auf den jeweiligen Hund angepasstes Training und trainiere in Gruppen die nicht größer sind als 6 Mensch-Hund-Teams. Außerdem achte ich auf einen Wechsel zwischen Action und Entspannung von klein auf, damit Dein Hund von Anfang an lernt, Dein entspannter Wegbegleiter zu sein. 

Mögliche Auffälligkeiten oder Problemverhalten werden bei mir nicht über Symptombehandlung im Schnelldurchlauf beseitigt, vielmehr ist es mir eine Herzensangelegenheit, der jeweiligen Ursache auf den Grund zu gehen, dort anzuknüpfen und gemeinsam mit Dir einen ganzheitlichen, nachhaltigen Weg zu finden, wie wir mit Deinem Hund an einem Trainingsziel arbeiten und einen respektvollen Mensch-Hund-Kommunikationskanal herstellen.

Und ganz wichtig: bei mir darf viel gelacht werden! LACHEN IST XUND, positive Stimmung überträgt sich auf den Hund und positive Emotionen sind DER Lernkatalysator schlechthin. So wie auch wir Motivation brauchen, für alles was wir tun, brauchen das auch unsere Hunde – und wenn sie uns noch so lieben, wird ein Hase oder ein Loch zum Buddeln in manchen Situationen eben doch spannender sein, als unsere pure Anwesenheit! ;) Das Tolle dabei ist: der Hund lernt nicht nur erheblich schneller, wenn er motiviert ist und das Training Schritt für Schritt verständlich für ihn aufgebaut ist, auch Eure Bindung wird sich verbessern, weil ihr gemeinsam als Team etwas Positives erlebt. Uuund los geht's!

Wie Trainieren statt Dominieren trainiert.

Macht der Hund dann Alles nur mehr für Leckerlis?

 

Vielleicht denkst Du Dir "Ich möchte meinen Hund nicht mit Leckerlis vollstopfen" oder "Wenn ich mit Futter arbeite, dann macht der Hund das ja nicht mir zuliebe, sondern nur fürs Futter"? Ich kann Dir Deine Sorgen nehmen! Erstens wird der Hund nicht unkontrolliert gefüttert und abgelenkt, sondern gezielt dort belohnt und motiviert wo er gewünschtes Verhalten zeigt, sodass er dieses in Zukunft verstärkt zeigt. Wir gehen auch nicht arbeiten und haben nach jeder E-Mail die wir verschicken die Dollarzeichen in den Augen, oder?! ;) Zweitens wird der Hund das Verhalten, was wir uns von ihm wünschen, nur dann vermehrt zeigen, wenn es sich für ihn lohnt (und in der Vergangenheit gelohnt hat). Ein Verhalten aus purer Liebe zum Menschen zeigt der Hund nicht. Für ihn muss die Kooperation mit uns ein Bedürfnis befriedigen, was zwar durchaus Zuwendung von seiner Bezugperson bedeuten kann, in den meisten Situationen die wir von unseren Hunden verlangen, reicht diese aber nicht aus um ein Verhalten nachhaltig zu trainieren. Wir belohnen anfangs in einer sehr hohen Belohnungsrate, also viele Leckerlis hintereinander, damit der Hund so wenig Fehler wie möglich macht. Diese werden so schnell wie möglich wieder abgebaut, aber je mehr Fehler wir ins Training einbauen, desto mehr müssen wir im Nachhinein "überschreiben" – denn auch Verhalten, das aus unserer Sicht "falsch" ist wird vom Hund mit gelernt. Zusätzlich achten wir auf die Wertigkeit der Belohnung für den Hund. Von einer hochwertigen Belohnung spricht man, wenn sie so bedürfnisorientiert wie möglich ist, das heißt sie befriedigt das aktuelle Bedürfnis des Hundes (z. B. Freilauf mit Artgenossen, Buddeln, Sozialspiel mit dem Menschen, Distanz zu Artgenossen, Ball hinterher jagen etc.). Futter im Training deckt bei allen Hunden ein Grundbedürfnis ab –die Nahrungsaufnahme– und eignet sich deshalb besonders zur schnellen, gezielten Belohnung mit vielen Wiederholungen. Außerdem kann man auch Futterbelohnungen dem aktuellen Bedürfnis anpassen. Ideal ist deshalb eine Kombination aus Futter und bedürfnisorientierter Belohnung. Belohnungen werden langsam "ausgeschlichen" und wir gehen gemeinsam in die variable Belohnung über, d.h. der Hund wird bspw. manchmal mit Stimme, manchmal mit Futter, manchmal über die Umwelt belohnt. Übrigens: Der Hund entscheidet, was er als Belohnung oder Strafe empfindet – nicht wir! Nimmt Dein Hund keine Leckerlis im Training, so deutet das meist auf zu hohe Ablenkung oder Stress hin, oder aber einfach eine zu wenig hochwertige Belohnung aus Sicht des Hundes für die jeweilige Aufgabe in der jeweiligen Situation. Sollte Dein Hund sich besser über Spiel oder andere Belohnungen motivieren lassen, wenden wir diese natürlich sehr gerne im Training an!

Wie ich nicht arbeite

Im Training bei mir werden keinerlei aversive Hilfsmittel angewendet. Der Einsatz von Angst-, Schreck- oder Schmerzreizen, aber auch Hemmen des Hundes über sogenannte "Korrekturen" und Strenge wie Leine-Rucken, Schimpfen, Antippen oder körperliches Blocken, sind für mich a) ein absolutes No-Go und b) aus lerntheoretischer Sicht schlicht und einfach nicht zielführend – der Hund lernt über positive Emotionen schneller und besser. Modernes, gewaltfreies Hundetraining bietet viele Möglichkeiten, die den Hund motivieren, mit uns zusammen zu arbeiten. Dabei ist es mir besonders wichtig, Deine Bindung zu Deinem Hund zu stärken und auf Eure individuellen Themen, Charakter und Anforderungen einzugehen. 

Und weil es mir am Herzen liegt, nun noch ein paar Worte zum Training mit aversiven Methoden, also Angst-, Schreck- oder Schmerzreizen wie z. B. Elektrohalsbändern (verboten!), Würge-/Kettenhalsbändern, Leinenruck, Spritzpistolen, Sprühhalsbändern, Wurfketten/Fisher Discs oder auch Leine werfen, Hund bedrohen/anschreien – von dem ich deutlich Abstand nehme:

Arbeitet man mit Angst-, Schreck- oder Schmerzreizen, also körperlicher und psychischer Unterdrückung, so ist es erstens nicht die feine Art, ein Wesen, das von einem abhängig ist, in Angst, Schrecken oder Schmerz zu versetzen, nur weil es ein Verhalten zeigt, das uns nicht gefällt (mit unseren Freunden machen wir das auch nicht, oder?). Und zweitens lernt und versteht der Hund meist nicht was wir von ihm wollen, auch wenn Ergebnisse oft als schneller Erfolg verbucht werden. Die Folgen sind: Umweltunsicherheit, Fehlverknüpfungen und angestaute negative Gefühle, die aber irgendwo ein Ventil brauchen:

Gehen wir einmal von einer Leinenaggression aus, der Hund bellt bei Sichtung von Artgenossen (z. B.) also stark an der Leine. In vielen Fällen ist die Funktion einer Leinenaggression aus Sicht des Hundes jene, sich den anderen Hund vom Leibe zu halten, weil in seinen Augen eine Individualdistanz überschritten wurde. Der Hund fühlt sich elend und hat gelernt, dass Beschwichtigung und Knurren nicht zum gewünschten Ziel führen, also ist er einen Schritt auf der sogenannten Eskalationsleiter nach oben gegangen. Rucken wir den Hund nun oder sprühen ihn mit Wasser an, wenn er das von uns unerwünschte Verhalten zeigt, so wird sich das Verhalten bei einem Hund, der sich leicht Hemmen lässt, zunächst einmal einstellen, weil der Hund erschrickt. Wenn wir gut im Timing der Strafe sind, so verknüpft der Hund sogar die anderen Hunde mit der Strafe. Aber ist das gut? Nein, denn er verbindet ja bereits etwas negatives mit den anderen Hunden und wir fügen nun auch noch einen Strafreiz hinzu. Das Fass muss und wird irgendwann überlaufen und wenn das an anderer Stelle der Fall ist, denn jeder Stress und jede negative Emotion braucht ein Ventil nach außen. Gehäuftes unerwünschtes Verhalten ist also vorprogrammiert. Sind wir schlecht im Timing und strafen den Hund im falschen Moment, was sehr wahrscheinlich ist, wird der Hund entweder Fehlverknüpfungen haben – im Blödesten Fall verknüpft er etwas Negatives mit seinem Besitzer, oder vorbeilaufenden Kindern, oder oder.... Oder aber wird er einfach nicht verstehen, warum ihm etwas Unangenehmes widerfährt, weil die Strafe so willkürlich kommt. Konkret heißt das, er rechnet jederzeit mit einer erneuten Sanktion, weiß aber nicht wann. Die Folge ist ein umweltunsicherer, gehemmter und ja, unglücklicher Hund. Die Ursache, sein Problem mit anderen Hunden und seine negative Emotion dabei haben wir aber immer noch nicht gelöst, obwohl wir ihm das schuldig wären, denn wir sind diejenigen, die ihn immer und immer wieder in solche Situationen bringen. Wir sind unserem Hund schuldig, mit ihm gemeinsam Problemlösungsstrategien, Alternativverhalten über positive Gefühle zu trainieren und dabei sein Fels in der Brandung zu sein.

 

Lasst uns mit Herz & Verstand trainieren – für ein gesundes Miteinander zwischen Mensch und Hund. Jedes Verhalten und jede Hunderasse kann mit gewaltfreien und für den Hund motivierenden Methoden trainiert werden. Wir können gerne gemeinsam daran arbeiten, auch wenn Du Neuland betreten solltest  – dafür bin ich da!

Wie Trainieren statt Dominieren nicht trainiert.

(Toll geschriebener Artikel zum Thema Strafen in der Hundeerziehung.)

 
 
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